Der Heimatkalender 2022 ist auf dem Markt

Veröffentlicht am: 01.12.2021

Der Heimatkalender 2022 des Nationalparklandkreises Birkenfeld ist ab sofort bei den bekannten Verkaufsstellen sowie bei etlichen Ortsbürgermeistern erhältlich – zum seit vielen Jahren stabilen Preis von 7 Euro. Ein Verkauf über Schulkinder ist auch diesmal wegen der Corona-Pandemie nicht möglich, die sich erneut in einigen Artikeln widerspiegelt, etwa in einer Bilanz des Impfzentrums, einer Zwischenbilanz der Krankenhäuser oder der Rolle des Labors der Stefan-Morsch-Stiftung. Mit dem Untertitel „Biontech – eine Hoffnung nicht nur in Corona-Zeiten“ beleuchtet der frühere Sparkassendirektor Franz Link die Vergangenheit und Gegenwart der einstigen Landeszentralbank-Niederlassung im Vollmersbachtal. Einer Bewertung der von der Politik ergriffenen Maßnahmen oder des Verhaltens der Bevölkerung enthält sich die Redaktion.

Leitthema ist die Landwirtschaft mit 15 Beiträgen. „Das ist natürlich keineswegs erschöpfend“, erläutert Redaktionsleiter Karsten Schultheiß: „Eine ganze Reihe von Themen haben wir uns für spätere Ausgaben aufgehoben.“ Denn auch die wiederkehrenden Rubriken wie Aktuelles, Historisches und Biografisches sind ergiebig, insbesondere Jubiläen, Jahrestage und Nachrufe. Zum Beispiel blickt Karl Wolfgang Dauphin, der Enkel des letzten Inhabers Carl Ludwig Reichardt, auf den zwischen 1833 und 1971 hergestellten „Herrschder Tuwak“ zurück. „100 Jahre Arbeiterwohlfahrt an der Nahe“ hat Sonja Redmer aufgearbeitet. Der Birkenfelder Altbürgermeister Peter Nauert legt war, wie es dazu kam, dass die Kreisstadt vor 50 Jahren die eigene Verwaltung verlor und Teil der Verbandsgemeinde wurde. Über die bis dahin bestehende Verbindungsstraße zwischen Oberstein und Baumholder durchs Schönlautenbachtal berichtet Axel Brunk. Wie das Gefecht von Rhaunen im Jahr 1795 ablief, zeichnet Erik Zimmermann nach. Auffällig ist, dass die Artikel auf den 320 Seiten in der Regel nur zwei bis drei Seiten umfassen. „Das ist leserfreundlicher als langatmige Abhandlungen“, meint Schultheiß. Nur besonders interessante Themen erhalten mehr Platz im 320-seitigen Jahrbuch.

Hier die Verkaufsstellen des Heimatkalenders:

Allenbach: Metzgerei Leyser

Baumholder: Edeka Gorasdza, Schreibwaren Edinger

Berschweiler bei Kirn: Norina Purper/Landgasthaus Schmidthöfer

Birkenfeld: Edeka Decker, Pressewelt Haßdenteufel, Tourist-Information

Bruchweiler: Elektrotechnik Lautz

Brücken: Bäckerei Zwetsch, Lebensmittel Schwarz

Bundenbach: Ortsbürgermeisterin

Fischbach: Metzgerei Sauer

Heimbach: Kaffee-Ecke

Herrstein: Herrsteiner Dorfladen, Kulturbüro der Verbandsgemeinde

Hettenrodt: Dorfladen

Hoppstädten-Weiersbach: Edeka Decker, Buchhandlung MOX (Umwelt-Campus)

Horbruch: Ortsbürgermeister

Hottenbach: „Der Laden“ Lebensmittel

Idar-Oberstein: Buchhandlung Carl Schmidt & Co., Buchhandlung Schulz-Ebrecht, M+R Buchhandel, Globus SB-Warenhaus, Gaststätte Idarer Hof, Kiosk im Klinikum, Presse-Lotto Lorenz (Nahbollenbach), Lotto Müller (Tiefenstein)

Kempfeld: Café Dahlheimer. Metzgerei Leyser

Kirn: SMS Schulmöbel-Service

Kirschweiler: Ortsbürgermeister

Kronweiler: Lebensmittel Klein

Niederbrombach: Kaufhaus Hermann Pees

Reichenbach: Gerhard Müller

Rhaunen: Susanne Schäfer, Tankstelle Axmann, Tankstelle Heich, Ortsbürgermeister

Rötsweiler-Nockenthal: Getränke-Cullmann

Rückweiler: Ortsbürgermeister

St. Wendel: Bücher Bastuck

Schauren: Gärtnerei Wenz

Schwollen: Bäckerei Hofmann

Sien: bft-Tankstelle Schmidt

Siesbach: Ortsbürgermeister

Sonnenberg-Winnenberg: Bäckerei Klein

Stipshausen: Bäckerei-Lebensmittel Nitsch

Vollmersbach: Elektrotechnik Hartmann

Wilzenberg-Hußweiler: Tankstelle Pfeiffer

Heimatkalender2022-Übergabe

Mitglieder der Redaktion bei der Übergabe des Heimatkalenders 2022 an Landrat Matthias Schneider (vorne links): Jörg Lindemann, Peter Simon, Dagmar Orlian, Adolf Grub, Kurt Knaudt und Karsten Schultheiß (von links).