Afrikanische Schweinepest in Deutschland angekommen

Veröffentlicht am: 10.09.2020

Aufgrund der Feststellung der Afrikanischen Schweinepest bei einem Wildschwein in Brandenburg, weißt das Veterinäramt Schweinehalter und Jäger nochmals auf die besondere Bedeutung der Hygiene- und Biosicherheitsmaßnahmen hin um eine Einschleppung möglichst zu vermeiden.

Alle Schweinehaltungen -auch die Haltung von einzelnen (Mini-)Schweinen als Hobby- sind dem Veterinäramt vor Haltungsbeginn anzuzeigen. Schweinehalter, die dies bisher noch nicht veranlasst haben, werden aufgefordert die Anzeige umgehend nachzuholen. Das entsprechende Formular ist auf der Homepage www.landkreis-birkenfeld.de in der Rubrik „Verwaltung“ – „Was erledige ich wo?“ – „Tierseuchenbekämpfung“ zu finden oder kann direkt beim Veterinäramt telefonisch (06782/15-805) angefordert werden. Sollten bei Kontrollen Schweinehaltungen aufgefunden werden, die nicht angemeldet sind, werden Bußgelder von bis zu 30.000,- € verhängt werden!

Eine Freilandhaltung von Schweinen (auch Wild- und Minischweine) ist nach der Schweinehaltungshygieneverordnung sogar genehmigungspflichtig. Die Genehmigung ist ebenfalls vor Haltungsbeginn beim Veterinäramt zu beantragen.

Nach Registrierung beim Veterinäramt müssen sich Schweinehalter mit Ihrer Registriernummer auch bei der Tierseuchenkasse Rheinland-Pfalz, Burgenlandstr. 7, 55543 Bad Kreuznach, Tel. 0671/793-1212, Email tsk@lwk-rlp.de anmelden.