Ausnahmegenehmigung für Landwirte zur Futternutzung von Zwischenfrüchten und Untersaaten

Veröffentlicht am: 22.09.2021
Autor: Abt. 8, Referat Untere Landwirtschaftsbehörde
Ab sofort dürfen Zwischenfrüchte und Untersaaten, die als ÖVF angelegt wurden, für Futterzwecke genutzt werden.

Ausnahmegenehmigung für Futternutzung von Zwischenfrüchten und Untersaaten

Landwirte dürfen ab sofort Zwischenfrüchte oder Untersaaten, die im Rahmen der Greeningverpflichtung als ökologischen Vorrangflächen angelegt wurden, zu Futterzwecken nutzen. Die Nutzung kann durch Beweidung mit Tieren oder Schnittnutzung erfolgen. Eine gesonderte Beantragung einer Ausnahmeregelung ist nicht erforderlich. Die Zwischenfrüchte und Untersaaten sind auch bei einer Futternutzung bis einschließlich 14. Januar 2022 auf der Fläche zu belassen d.h. nicht umzubrechen.

Hinweis für EULLa-Teilnehmer:

Die generelle Freigabe der Beweidung oder Futternutzung gilt nicht für Flächen, die im Rahmen vom EULLa-Programmteil „Beibehaltung von Untersaaten und Zwischenfrüchten“ beantragt wurden. Teilnehmer an den Programmteilen „Umweltschonende Grünlandbewirtschaftung im Unternehmen und tiergerechte Haltung auf Grünland“ oder „Ökologischer Wirtschaftsweise im Unternehmen“ mit beabsichtigter Nutzung betriebsfremder Flächen, müssen ggfs. vorab eine Ausnahmegenehmigung beantragen.