Wasserwirtschaftliche Maßnahmen - Hochwasserschutz

Hochwasserschutz in Idar-Oberstein

Die Stadtteile Weierbach und Georg-Weierbach im Bereich der Felsenmühlstraße wurden durch das Hochwasser im Dezember 1993 und Januar 1995 in großen Bereichen zum Teil erheblich überschwemmt. Hierbei entstanden größere Schäden an Gebäuden sowie zusätzlich an Gütern und Produktionsausfällen im gewerblichen Bereich.

Zur Beurteilung dieser Situation wurde ein Ingenieurbüro beauftragt, im Rahmen einer Machbarkeitsstudie Lösungsmöglichkeiten zur Schadensabwendung durch bauliche Maßnahmen aufzuzeigen. Hierzu wurden umfangreiche Untersuchungen durchgeführt.Die Ergebnisse wurden ergänzend auf das jeweilige Kosten-Nutzen-Verhältnis untersucht.

Der Rückbau der vorhandenen Bogenbrücke mit Ersatz durch ein schmales befahrbares neues Brückenbauwerk in Verbindung mit der Verbesserung der Abflussverhältnisse ober- und unterhalb diesem, stellt demnach die sinnvollste Lösung des Gesamtobjekts des Städtebaus und des Hochwasserschutzes dar. Ausgehend von einer vertraglichen Vereinbarung zwischen dem Landkreis Birkenfeld, der Stadt Idar-Oberstein und der Ortsgemeinde Fischbach zur Finanzierung, Bauträgerschaft und Abwicklung, wonach der Landkreis Birkenfeld die geplanten Hochwasserschutzmaßnahmen steuert, konnten diese in Angriff genommen werden.

Stand der Dinge?
Die Genehmigung für den Abbriss der Steinbogenbrücke über die Nahe sowie der wasserrechtliche Planfeststellungsbeschluss zur Durchführung von Hochwasserschutzmaßnahmen einschließlich Neubau einer Brücke wurden von der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord in Koblenz im Dezember 2002 erteilt. Die Gesamtmaßnahmen belaufen sich auf 1.1 Mio EUR.
Die Baustelle wurde am 29. Januar 2003 eingerichtet. Die alte Steinbogenbrücke wurde im Februar/März 2003 abgerissen. Während der Bauzeit wurde für die Fußgänger ein Überweg über die Talbrücke L 160 (Edelsteinstraße) eingerichtet. Mit dem Bau der neuen Brücke wurde Anfang September 2003 begonnen. Mittlerweile ist der Überbau der  Brücke fertigestellt. Für die Fußgänger wurde bereits vor den Weihnachtsfeiertagen der Weg über die neue  Brücke freigegeben. An der bestehenden Fußgängerbrücke in unmittelbarer Nähe des Betonwerkes Brust wurden die Widerlager und Mittelstützen soweit angehoben, dass sich in Zukunft dort kein Stau durch Bäume und Astwerk bei Hochwasser mehr bilden kann. Beide Brückenbauwerke dürften je nach Witterung bis spätestens Ende Mai 2004 fertiggestellt sein. Anschließend werden  die Gewässerstrukturmaßnahmen wie  Aktivierung der früheren Gewässerarme, Anlegung eines leichten Dammbauwerkes mit Errichtung von Parkplätzen eines Unternehmens, Abtragung von Uferanschüttungen erfolgen.


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