Senioren

Seniorenamt

Das Seniorenamt hat zum Ziel, die regionalen Lebensbedingungen und –räume der Seniorinnen und Senioren bedarfsorientiert zu gestalten, sodass sich die Attraktivität der Region aus Sicht der älteren Bevölkerung erhöht. Im Fokus steht dabei, dass die Seniorinnen und Senioren möglichst lange selbstbestimmt und gesund in vertrauter Umgebung leben sowie die eigenen Ressourcen nutzen können bzw. dass ihre Ressourcen auf und ausgebaut werden. Zeitgleich wird ein qualitatives Netzwerk aus Beratung, Unterstützung und Pflege ausgebaut, so dass soziale Teilhabe ermöglicht und gesichert werden kann. Das Seniorenamt ist Ansprechpartner für Akteure, Verbände und Träger im Bereich der Seniorenarbeit und Seniorendienstleistungen.

Die Aufgabenschwerpunkte des Seniorenamtes:

  1. Strukturbildung: Nachhaltige Strukturen schaffen, die eine Interessenvertretung älterer Menschen sicherstellen
  2. Lebensräume gestalten in Kooperation mit verschiedenen Akteuren der Seniorenarbeit und Seniorendienstleistungen
  3. Partizipation: Einbezug und Mitbestimmung der Seniorinnen und Senioren u. a. bei der Gestaltung von Lebensräumen, Maßnahmen, Projekten und Angeboten, z. B. in Form von Stadtteilbegehungen und Workshops
  4. Empowerment: Befähigung, um möglichst lange selbstbestimmt und gesund in vertrauter Umgebung leben zu können

Angebote für die Generation 60+

Im Landkreis Birkenfeld werden vielfältige Angebote von den unterschiedlichsten Akteuren für ältere Menschen umgesetzt. Hier finden Sie eine Übersicht von regelmäßigen Terminen und Veranstaltungen, die sich speziell an die Generation 60+ richten oder auch für lebenserfahrenere Menschen interessant sein können.

Der Kalender „Angebote für die Generation 60+“ entstand in Kooperation mit dem Seniorenamt der Kreisverwaltung Birkenfeld, der Verbandsgemeinde Baumholder, der Verbandsgemeinde Birkenfeld, der Verbandsgemeinde Herrstein-Rhaunen und der Stadt Idar-Oberstein und ist auf dem Sozialen Wegweiser angegliedert.

Welche Funktionen hat der Kalender „Angebote für die Generation 60+“?

  • Der Kalender zeigt übersichtlich alle aktuellen Termine und Veranstaltungen im Landkreis Birkenfeld.
  • Die Termine und Veranstaltungen können nach Kategorien (z. B. Bewegung) und Veranstaltungsort (z. B. VG Baumholder) gefiltert werden.
  • Der Kalender oder ausgewählte Termine können als PDF-Datei abgespeichert und ausgedruckt werden.

Seniorenwegweiser

Der Seniorenwegweiser soll älteren Menschen eine Hilfestellung für den Alltag geben. Er behandelt Themen wie:

  • Gesundheit und Rehabilitation
  • Pflegeversicherung
  • Ambulante Angebote (Häusliche Pflege)
  • Stationäre Angebote
  • Wohnen mit Serviceleistungen
  • Pflegestützpunkte
  • Sonstige Hilfen
  • Betreuungen
  • Beratung und Information
  • Wichtige Telefonnummern für den Notfall

Das Papierformat des Seniorenwegweisers ist bei der Kreisverwaltung Birkenfeld, den Verbandsgemeinden, der Stadt Idar-Oberstein sowie bei den Pflegestützpunkten und den Gemeindeschwestern plus ausgelegt.

In Ergänzung an den Seniorenwegweiser wurde die Broschüre „Ein Leben lang zu Hause wohnen. Maßnahmen zur Wohnraumanpassung im Landkreis Birkenfeld“ vom Pflegestützpunkt Birkenfeld/Baumholder erstellt. Sie zeigt Chancen und Möglichkeiten für das Wohnen zu Hause auf und enthält wertvolle Informationen zu den Themen Barrierefreiheit, Gestaltung des Wohnraums und Sicherheit im häuslichen Umfeld. Der Ratgeber informiert auch über Angebote, Dienstleistungen und Ansprechpartner zu den Themen Pflege, Behinderung und finanzielle Leistungen.

Die Broschüre ist bei den Pflegestützpunkten erhältlich und ist darüber hinaus hier als Download verfügbar.

Folgende Dateien stehen zum Download bereit:

- Seniorenwegweiser Broschüre

- Liste der niedergelassenen Ärzte, Physio- u. Ergotherapeuten u. Logopäden

Ein Leben lang zu Hause wohnen. Maßnahmen zur Wohnraumanpassung im Landkreis Birkenfeld - Broschüre

Demenz-Netzwerk Landkreis Birkenfeld

Am 12.12.2023 hat sich das Demenz-Netzwerk Landkreis Birkenfeld gegründet. Die Netzwerkpartnerinnen/Netzwerkpartner sind die Kreisverwaltung Birkenfeld, das AWO Seniorenzentrum Baumholder, das ESB Krankenhaus, die GemeindeschwesterPLUS, der Pflegestützpunkt Birkenfeld/Baumholder, der Pflegestützpunkt Herrstein-Rhaunen, der Pflegestützpunkt Idar-Oberstein, die Seniorenwohnanlage Grimm AG und das Seniorenzentrum der AWO Idar-Oberstein.

Die zentralen Netzwerkziele lauten:

  • Das Krankheitsbild Demenz sichtbar zu machen
  • Unterstützungsangebote für Menschen mit Demenz sowie deren Angehörige zu implementieren
  • Die Bevölkerung für das Krankheitsbild Demenz zu sensibilisieren

Wenn Sie Mitglied im Demenz-Netzwerk Landkreis Birkenfeld werden möchten, kontaktieren Sie bitte die Netzwerkleitung Lisa Schmitt (Telefon 06782 15 418, Mail L.Schmitt@landkreis-birkenfeld.de).

Hitzeschutz im Alter

Hohe Außentemperaturen sind für den menschlichen Körper sehr belastend. Insbesondere ältere Menschen können besonders sensibel auf Hitze reagieren. Daher ist es wichtig ältere Menschen und pflegende Angehörige für das Thema Hitzeprävention niedrigschwellig zu sensibilisieren.

Das Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit und das Ministerium für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung des Landes Rheinland-Pfalz geben auf der Webseite „Hitze in Rheinland-Pfalz“ Informationen und Verhaltenstipps zu den Themen Hitze und Hitzeschutz. Sie informieren darüber, wie ältere Menschen gesund und fit durch die heißen Tage kommen:


Weitere Informationen zum Thema:

Auf der Sonderseite klima-mensch-gesundheit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) finden Sie viele Informationen zum „Gesundheitsrisiko Hitze“.

Die Webseite gesund-aktiv-aelter-werden der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat im Themenbereich Hitze und Gesundheit im Alter zahlreiche Informationen und Tipps, zum Umgang mit Hitze übersichtlich zusammengetragen, u. a.:

Genug Betrug! Sicher leben im Alter

Genug Betrug!

LKA und Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz warnen: Vorsicht vor Betrügern am Telefon!

Vorwiegend ältere Menschen werden als Opfer ausgewählt und mit ständig neuen Tricks und erfundenen Geschichten unter Druck gesetzt, um Bargeld, Schmuck und andere Wertgegenstände zu erbeuten.

Hier die gängigsten Maschen im Überblick:

Falsche Polizisten

Die erste Kontaktaufnahme verläuft über das Telefon. Die Betrüger geben sich dabei als Amtsperson, oft als Polizeibeamte, aus. Häufig nutzen die Straftäter eine spezielle Technik, die auf dem Telefondisplay der Angerufenen die Notrufnummer 110 oder der örtlichen Polizeidienststelle anzeigt. Unter einem Vorwand wie beispielsweise, die Polizei habe Hinweise auf einen geplanten Einbruch, gelingt es den Betrügern immer wieder, glaubwürdig zu vermitteln, dass Geld und Wertsachen im Haus nicht sicher seien. Daher müsse alles in Sicherheit gebracht werden und einem Polizisten in Zivil ausgehändigt werden, der vorbeikäme.

Enkeltrick

Beim Enkeltrick geben sich die Täter als Verwandter aus. Rhetorisch geschickt wird eine ausgeklügelte Geschichte erzählt, um das Vertrauen zu gewinnen. Hierbei wird eine finanzielle Notlage, wie beispielsweise eine Notoperation oder der Kauf einer Immobilie vorgetäuscht. Die Situation wird immer als äußerst dringlich dargestellt. Der angebliche Enkel gibt an, dass jemand anderes das Geld abholen komme, da er selbst verhindert sei.

Messenger-Betrug

Weit verbreitet ist inzwischen auch die Betrugsmasche per Messenger-Dienst. Dabei geben sich die Täter als Verwandte oder Bekannte aus und behaupten, dass die angezeigte Rufnummer die neue Erreichbarkeit sei. Im Anschluss wird um die Überweisung von Geldbeträgen gebeten, da man sich in einer Notlage befinde oder aktuell selbst keine Überweisungen vornehmen könne. Meist beginnt die Textnachrichten der Betrüger mit: "Hallo Mama/ hallo Papa, mein Handy ist kaputtgegangen. Hier meine neue Nummer. Die alte Nummer kannst du löschen.“ Das im Laufe des Gesprächs geforderte Geld, meist einige tausend Euro, landet auf einem Konto der Betrüger.

Falsche Bankmitarbeiter

Ebenfalls weit verbreitet und sehr erfolgreich agieren die Täter indem sie sich am Telefon als Bankmitarbeiter ausgeben. Meist haben die Täter bereits vor dem gezielten Anruf Zugang zum Online-Banking des Opfers. Daher verfügen die Täter über hinreichende Informationen und können die Opfer leicht täuschen. Im Gesprächsverlauf fordern die Täter die Bestätigung einer pushTAN um angeblich eine ungerechtfertigte Abbuchung zu verhindern. Durch die Bestätigung der pushTAN wird den Tätern ermöglicht, zahlreiche Abbuchungen durchzuführen. Die Schadenssumme variiert von tausend bis über hunderttausend Euro.

Das Landeskriminalamt und die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz geben Tipps, wie Sie sich und Ihre Angehörigen vor den Betrügereien schützen können:

  • Legen Sie den Hörer auf! Das ist nicht unhöflich.

  • Die Polizei ruft Sie niemals unter der Polizeinotrufnummer 110 an.

  • Übergeben Sie nie Geld oder Wertsachen an Unbekannte!

  • Die Polizei wird Sie niemals dazu auffordern, Geld oder Wertsachen herauszugeben.

  • Seien Sie misstrauisch, wenn sich jemand am Telefon mit den Worten "Rate mal, wer hier spricht!" meldet, ohne sich selbst namentlich vorzustellen.

  • Nutzen Sie nicht die Rückwahltaste! Geben Sie bei Rückfragen an die Polizei die Telefonnummer der örtlichen Dienststelle selbst über die Tasten ein.

  • Halten Sie in allen Fällen telefonische Rücksprache zu Ihren Angehörigen oder kontaktieren Sie diese unter der Ihnen bekannten Nummer.

  • Ihre Bank benötigt keine pushTAN-Bestätigung um eine unberechtigte Überweisung zu stoppen.


Weitere Informationen finden Sie unter:

Vorsicht vor falschen Enkeln (Polizeiliche Kriminalprävention des Bundes und der Länder)

Sicher im Messenger-Dienst – Schützen Sie sich und Ihre Kontakte vor Betrug (Polizeiliche Kriminalprävention des Bundes und der Länder)

Im Alter sicher leben (Polizeiliche Kriminalprävention des Bundes und der Länder)

Betrugsversuche über WhatsApp und SMS (Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz)

Unerwarteter Anruf von der Verbraucherzentrale? Vorsicht, Falle! (Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz)


Einbruchschutz

Mit dem Thema Einbruchschutz sind Sie ebenfalls nicht alleine. Die bundesweite Initiative K-EINBRUCH sensibilisiert für eine eigenverantwortliche Einbruchsvorsorge um damit letztlich einen Rückgang der Einbruchskriminalität zu bewirken. Die Broschüre „Sicher wohnen“ kann kostenlos bestellt werden  und ist auch als digitales Dokument verfügbar.

Darüber hinaus kann ein Termin zur kostenlosen Beratung über die Sicherung von Haus und Wohnung bei der Polizei vereinbart werden.

Vorsorgevollmacht, Betreuungs- & Patientenverfügung

Jede/Jeder, unabhängig des Alters, kann durch einen Unfall oder eine Erkrankung in die Lage kommen, dass sie/er ihre/seine Angelegenheiten nicht mehr selbstverantwortlich regeln kann. Mit einer Vorsorgevollmacht kann man einer Person seines Vertrauens die Wahrnehmung einzelner oder aller Angelegenheiten übertragen.

Das Bundesministerium für Justiz klärt in seiner Broschüre „Betreuungsrecht“ ausführlich über die Bedeutung einer Vorsorgevollmacht auf. Daneben stellt es auch eine Vorlage zur Erstellung einer eigenen Vorsorgevollmacht zur Verfügung, die als PDF gedownloadet werden kann.


In der Patientenverfügung kann man vorab festlegen, OB und WIE medizinische Maßnahmen erfolgen sollen, wenn man selbst zur Entscheidung nicht mehr in der Lage ist. In der Patientenverfügung wird deshalb festgelegt, welche Maßnahmen bei konkret beschriebenen Krankheitszuständen gewünscht sind und welche nicht.

Die Bundes- und Landesministerien der Justiz stellen Formulare und Informationen zur Verfügung. Entsprechende Broschüren können auch auf den jeweiligen Webseiten angefordert werden.



Nationalparklandkreis Birkenfeld
Schneewiesenstraße 25
55765 Birkenfeld


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Für die Wohngeldstelle beachten Sie bitte, dass eine vorherige Terminabsprache zwingend erforderlich ist!

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