Landtagswahl: Kreiswahlausschuss lässt alle sieben Bewerber zu

Veröffentlicht am: 19.01.2026
Kreiswahlausschuss 14.01.2026

Wie erwartet hat der Kreiswahlausschuss des Wahlkreises 19 – Birkenfeld für die Landtagswahl am 22. März alle sieben eingereichten Kreiswahlvorschläge zugelassen. Als Direktkandidaten gehen somit Caroline Pehlke aus Idar-Oberstein (SPD), Frederik Grüneberg aus Idar-Oberstein (CDU), Thomas Werner aus Birkenfeld (Grüne), Claudia von Bohr aus Herrstein (AfD), Kathrin Hoffmann aus Idar-Oberstein (FDP), Artemy Polozov aus Birkenfeld (Die Linke) und Mike Decker aus Idar-Oberstein (Die Partei) ins Rennen. Ihre B-Kandidaten, die als potenzielle Nachfolger bereitstehen, sind Julia Pies (SPD), Kirsten Beetz (CDU), Monja Roepke (Grüne), Dr. Marc Ruppenthal (AfD), Sebastian Weber (FDP) und Daniel Morschhäuser (Die Partei). Keinen B-Kandidaten nominierte Die Linke.

„Alle Wahlvorschläge sind fehlerfrei und vollständig“, attestierte der Vorsitzende des Wahlausschusses, Landrat Miroslaw Kowalski, nachdem die vom Gesetzgeber eingeräumte Frist für Korrekturen genutzt worden war. Im Gegensatz zu den Bewerbern der im Landtag und/oder im Bundestag vertretenen Parteien musste Decker 125 Unterstützungsunterschriften beibringen. Tatsächlich legte er 128 vor, deren Gültigkeit die Behörden bestätigten. Zudem stellte der Wahlausschuss einstimmig die Parteieigenschaft für „Die Partei“ fest, die bei der Landtagswahl 2021 in Rheinland-Pfalz noch mit 1,1 Prozent den neunten Platz unter 13 angetretenen Listen erreichte, diesmal auf Landesebene aber nicht antritt. Um die Wählergunst werben nun zwölf Parteien, darunter zwei neue, und bekamen die Listennummern gemäß ihrem Wahlergebnis von 2021 zugeteilt. Dahinter erscheinen die Direktkandidaten, die keiner Landes- oder Bezirksliste zuzuordnen sind. Folglich erhielt der Wahlvorschlag Mike Decker die laufende Nummer 13.

Vier der sieben A-Kandidaten sind männlich, das Durchschnittsalter liegt bei 38 Jahren – die Spanne reicht von Polozov mit 19 bis Decker mit 55.

Bislang vertreten der viermal in Folge direkt gewählte Hans Jürgen Noss (SPD) und der 2024 nachgerückte Dr. Bernhard Alscher (Freie Wähler) den mit dem Landkreis Birkenfeld deckungsgleichen Wahlkreis 19 in Mainz; die beiden Abgeordneten treten nicht mehr an.

Bildunterzeile:

Der Kreiswahlausschuss unter dem Vorsitz von Landrat Miroslaw Kowalski (Mitte) hat alle sieben Bewerber um das Direktmandat im Wahlkreis Birkenfeld zugelassen. Foto: Karsten Schultheiß