Auf Birkenfelder Weiher: Erster Einsatz für neue Wasserrettungseinheit im Kreis

Veröffentlicht am: 21.11.2025
Erster Einsatz DLRG Wasserrettungseinheit

Die im Mai dieses Jahres zwischen dem Nationalparklandkreis Birkenfeld und den DLRG-Ortsgruppen Baumholder, Birkenfeld und Idar-Oberstein gebildete Wasserrettungseinheit im Katastrophenschutz wurde am Donnerstag erstmals alarmiert. Am 20. November rückte die Einheit zu einem Einsatz in Birkenfeld aus, nachdem beim Unfall eines städtischen Winterdienstfahrzeugs Betriebsstoffe in einen der Weiher im Naherholungsgebiet Fischwaid gelangt waren.

Einsatzleiter Lars Benzel, Wehrleiter der Verbandsgemeinde Birkenfeld, alarmierte kurz nach Eintreffen an der Unfallstelle die DLRG-Ortsgruppe Birkenfeld mit ihrem Boot. Da die Betriebsstoffe zunächst nur in einem Weiher festgestellt wurden, bestand die vorrangige Aufgabe darin, eine Ausbreitung auf angrenzende Gewässer und den Flusslauf zu verhindern.

Hierzu wurden mehrere Ölsperren errichtet und gemeinsam von Kräften der Feuerwehr und der DLRG mit deren Boot ausgebracht. Anschließend galt es, die auf dem Wasser schwimmenden Betriebsstoffe aufzunehmen. Dafür wurde schwimmfähiges Ölbindemittel eingesetzt, das die Stoffe bindet und anschließend von einem Entsorgungsunternehmen fachgerecht aufgenommen und entsorgt wird.

Besonders hilfreich war das DLRG-Boot, da es Stellen auf dem Weiher erreichen konnte, die vom Ufer aus nicht zugänglich waren. Durch die gute Zusammenarbeit der Einsatzkräfte vor Ort konnten die Maßnahmen effizient umgesetzt und eine weitere Verschmutzung der Gewässer verhindert werden.

Der Einsatz am Donnerstag zeigte deutlich den Mehrwert der neu gegründeten Wasserrettungseinheit im Nationalparklandkreis Birkenfeld und unterstrich die Bedeutung der guten Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und DLRG.

Bildunterzeile:

Mit einem Boot brachte die DLRG am Donnerstag Ölsperren auf einem Weiher im Birkenfelder Naherholungsgebiet Fischwaid aus, weil kurz zuvor ein Unimog der Stadt in dieses Gewässer gestürzt war. Foto: Jan-Niklas Finck/Kreisverwaltung Birkenfeld