Bedeutendes Mahnmal: Führung über den jüdischen Friedhof in Hoppstädten
Führungen aus dem Bereich der Heimatkunde sind ein wichtiger Bestandteil im Veranstaltungskalender der Kreisvolkshochschule (KVHS) Birkenfeld. Am Samstag, 9. Mai, richtet sich der Blick auf das bedeutendste jüdische Mahnmal im Kreis Birkenfeld – den jüdischen Friedhof in Hoppstädten.
Seit dem Jahr 1670 sind in diesem Ort Juden nachgewiesen, und die jüdische Gemeinde gilt daher nicht nur als die Älteste in unserer Region, sondern sie war neben Sötern auch die größte im früheren Fürstentum Birkenfeld.
Die außerhalb der Ortslage von Hoppstädten gelegene Begräbnisstätte ist am Samstag, 9. Mai, von 10 bis 11.30 Uhr das Ziel einer Führung unter der Leitung des pensionierten Gymnasiallehrers Hans-Jürgen München.
Neben der Historie des Friedhofs will die Führung den Teilnehmenden auch einen Einblick in das Judentum bezüglich der Themen Tod, Friedhof und Grabstätte eröffnen. Beim Gang über den Friedhof werden die Besonderheiten einzelner Gräber und die Spuren der mehrfachen Schändung erläutert.
Der Friedhof ist von der Ortsmitte über die Straßen „Auf der Wirth“ und „Bergstraße“ zu erreichen. Begrenzte Parkmöglichkeiten bestehen in der ersten Linkskurve der Fortführung der Bergstraße. Hier ist auch der Treffpunkt für die Führung. Festes Schuhwerk ist empfehlenswert und männliche Teilnehmer werden gebeten, eine Kopfbedeckung zu tragen.
Die kostenfreie Veranstaltung wird gefördert durch das Land Rheinland-Pfalz.
Ausführliche Informationen und Anmeldung: Kreisvolkshochschule Birkenfeld, Telefon 06782/151022, E-Mail: vhs@landkreis-birkenfeld.de oder Homepage: www.vhs-birkenfeld.de
Bildunterzeile:
Viele wissenswerte Informationen erhalten die Teilnehmer/innen am 9. Mai bei einer Führung über den jüdischen Friedhof in Hoppstädten. Foto: Axel Munsteiner/Kreisverwaltung Birkenfeld (Archiv)