Schweinepest rückt näher -besondere Maßnahmen sind zu beachten

Veröffentlicht am: 14.09.2018

Aufgrund der Feststellung der Afrikanischen Schweinepest bei zwei Wildschweinen in Belgien, weißt das Veterinäramt Schweinehalter und Jäger nochmals auf die besondere Bedeutung der Hygiene- und Biosicherheitsmaßnahmen hin, um eine Einschleppung möglichst zu vermeiden. Schweinehaltungen sind dem Veterinäramt vor Haltungsbeginn anzuzeigen. Schweinehalter, die dies bisher noch nicht veranlasst haben, werden aufgefordert die Anzeige umgehend nachzuholen. Das entsprechende Formular ist auf der Homepage www.landkreis-birkenfeld.de in der Rubrik „Verwaltung“ – „Was erledige ich wo?“ – „Tierseuchenbekämpfung“ zu finden oder kann direkt beim Veterinäramt telefonisch (06782/15-805) angefordert werden.

Sollten bei Kontrollen Schweinehaltungen aufgefunden werden, die nicht angemeldet sind, werden Bußgelder von bis zu 30.000,- € verhängt!

Eine Freilandhaltung von Schweinen (auch Wild- und Minischweine) ist nach der Schweinehaltungshygieneverordnung sogar genehmigungspflichtig. Die Genehmigung ist ebenfalls vor Haltungsbeginn beim Veterinäramt zu beantragen. Ferner müssen sich Schweinehalter bei der Tierseuchenkasse Rheinland-Pfalz, Burgenlandstr. 7, 55543 Bad Kreuznach, Tel. 0671/793-1212, Email tsk@lwk-rlp.de anmelden.