Ausnahmegenehmigung für Landwirte zur Futternutzung von Zwischenfrüchten und Untersaaten

Autor: Abt. 8 Untere Landwirtschaftsbehörde
Veröffentlicht am: 02.10.2019

Nutzung von Zwischenfrüchten und Untersaaten: Hilfe für landwirtschaftliche Betriebe, die aufgrund der lang anhaltenden Dürre mit Futterknappheit zu kämpfen haben

Futternutzung von Zwischenfrüchten und Untersaaten

Landwirte dürfen ab sofort Zwischenfrüchte oder Untersaaten, die im Rahmen der Greeningverpflichtung als ökologischen Vorrangflächen angelegt wurden, zu Futterzwecken nutzen. Die Nutzung kann durch Beweidung mit Tieren oder Schnittnutzung erfolgen. Eine gesonderte Beantragung einer Ausnahmeregelung ist nicht mehr erforderlich.
Mit der Regelung soll zumindest den Betrieben geholfen werden, die aufgrund der lang anhaltenden Dürre mit Futterknappheit zu kämpfen haben und vorhandene Flächen mit Zwischenfrüchten oder Untersaaten nutzen könnten.
Hinweis für EULLa-Teilnehmer:
Die Freigabe der Beweidung oder Futternutzung gilt nicht für Flächen, die im Rahmen vom EULLa-Programmteil „Beibehaltung von Untersaaten und Zwischenfrüchten“ beantragt wurden und Teilnehmer am Programmteil „Umweltschonende Grünlandbewirtschaftung im Unternehmen und tiergerechte Haltung auf Grünland“ mit beabsichtigter Nutzung betriebsfremder Flächen, müssen ggfs. vorab eine Ausnahmegenehmigung beantragen.
Weitergehende Informationen können im Bedarfsfall bei der Kreisverwaltung Birkenfeld unter den Telefonnummern 06782/15811 (Volker Röhrig) und 15813 (Damaris Schmidt) angefordert werden.