Projekt "unserBIR" launcht Website

Veröffentlicht am: 27.08.2019

Junge Menschen können ihre eigenen Ideen für die Region verwirklichen: Im Kreis Birkenfeld wohnen junge, kreative Köpfe - und das wird vom Bundesministerium Ernährung und Landschaft gefördert.

Aufkleber_unserbirweb

„unserBIR“ im Rahmen des Bundesmodellprojkets land.digital lädt Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 14 und 27 Jahren ein, ihre Heimat aktiv mitzugestalten. Auf der gleichnamigen Website können junge Leute ihre Ideen vom neuen Basketballkorb, über eine Grillhütte bis hin zu Bücherschränken einreichen. Mitmachen lautet das Stichwort! Das Bundesmodellprojekt land.digital ist aktuell bundesweit 62-mal vertreten, davon 3-mal in Rheinland Pfalz. Der Landkreis hat für seine Idee den Zuschlag zur Förderung bekommen und direkt mit der Umsetzung losgelegt. Auf der neu gelaunchten Website unserbir.de sind Jugendliche und junge Erwachsene eingeladen, ihr Feedback zur Region zu geben und ihre Wünsche und Projektideen einzureichen. So kann der Nationalparklandkreis gemeinsam wachsen und wird von der jungen Generation aktiv geprägt. Wer einen Vorschlag hat, wie sich das Leben und Arbeiten in den Orten, Vereinen, Schulen oder Firmen verbessern lässt, ist auf www.unserbir.de genau richtig. Die Ausgangslage zu „unserBIR”: In vielen deutschen Regionen herrscht Landflucht; die Bevölkerung schrumpft und vor allem junge Leute verlassen ihre Heimat aufgrund der Wahrnehmung mangelnder Perspektiven. Die Aktion „unserBIR“ reagiert auf diese Entwicklung und rückt die Möglichkeiten für junge Menschen in den Vordergrund. “Kathrin Schmitt und ich kommen selber aus der Region und arbeiten daher mit voller Leidenschaft am Erfolg von unserBIR”, bekundet Projektkoordinatorin Stefanie Schwarz.

Die Abwanderung und dass viele Menschen in der Region an den Chancen zweifeln, stellt die gesamte Region vor große Herausforderungen. „unserBIR” schenkt Jugendlichen und jungen Erwachsenen ein offenes Ohr und Platz für ihre Zukunftsgestaltung. Die Projektverantwortlichen haben es sich zum Ziel gesetzt, die Schönheit und Vielfalt der Region darzustellen und auf die Möglichkeiten aufmerksam zu machen. Seien es spannende Vereine, eine einzigartige Natur oder attraktive Freizeitmöglichkeiten: Auf dem Blog der Seite wird deutlich gemacht, was im Landkreis Birkenfeld alles möglich ist. Blogger verfassen Erfahrungsberichte und liefern regionale Informationen. Wer Interesse an einer Autorenschaft auf dem Blog hat, kann sich gerne unter unserbir.de melden. Blogger sind gesucht! Zudem wird es eine Porträt-Reihe in Videoform geben. In kurzen Videoclips werden Personen aus der Region vorgestellt. Was die Menschen im Nationalparklandkreis ausmacht, wofür sie stehen und was sie sich für die Zukunft wünschen, wird so deutlich.

Mitmachen ist das A und O: Über das Projekt „unserBIR” Stefanie Schwarz ist seit März 2019 für den Landkreis tätig und koordiniert das Projekt. Die Idee dahinter: dem demografischenWandel entgegenwirken. Abwanderung der jungen Zielgruppe ließe sich nur durch Aufklärung und eine attraktive Kommunikation eindämmen. Das Projekt wird zusätzlich auf Social Media Kanälen wie instagram und facebook begleitet. Dort hält sich die Zielgruppe auf, dort erreichen sie die Botschaften. „unserBIR“ ist explizit als Mitmach-Tool konzipiert. Die Jugend kann ihre Ideen einreichen und mit Gleichgesinnten regional umsetzen. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Die Projektideen reichen vom neuen Basketballkorb an der Schule über eine Grillhütte bis hin zu Buchschränken. Für die Projekte der jungen Leute benötigt es ein Team, einen Projektpaten und einen Sponsor. Pate kann grundsätzlich jeder ab 18 Jahren werden. Schwarz betont ausdrücklich, dass bei „unserBIR“ keine Jugendarbeit betrieben, sondern ein aktiver Austausch gefördert wird, der aufzeigt, wie man selber ein Projekt regional stemmenkann.“ Kommunikation und Partizipation stehen im Fokus. Die neue Homepage wird zudem einen Veranstaltungskalender, Freizeit- und Mobilitätstipps beinhalten. „Die Attraktivität unserer ländlichen Region bekommt nun endlich ein Gesicht“, meint Schwarz. Denn „hier is dehaem“.