Naturdenkmäler

Die Naturdenkmale in Rheinland-Pfalz können unter www.naturschutz.rlp.de abgerufen werden.

Eine Auswahl der weit über 100 Naturdenkmale im Kreis Birkenfeld, sortiert nach den Verbandsgemeinden, ist hier dargestellt:

Stadt Idar-Oberstein 

Die Friedenseiche (Nr.147)

  • 1980 wurde dieser Baum mit seiner weitausladenden Krone auf Vorschlag des Verschönerungsvereins Tiefenstein unter Schutz gestellt.
  • Alter: Die Eiche wurde 1871 von Karl Schuch gepflanzt.
  • Standort: Unweit des Friedhofes Tiefenstein, an der Gabelung Hohenau-Weg / Alter Haselweg; Stadt Idar-Oberstein
  • Eigentümerin: Stadt Idar Oberstein
Verbandsgemeinde Baumholder 

Zwei Linden (Nr. 2) in Baumholder

  • Naturdenkmal wurde diese Linde mit hohem gestalterischem Wert im Jahre 1939.
  • Alter: ca. 300 Jahre
  • Standort: Vor der evangelischen Kirche; Stadt Baumholder
  • Eigentümerin: Stadt Baumholder

Linde (Nr. 3) in Berschweiler

  • Als Mittelpunkt des Marktplatzes ist diese Linde seit 1939 Naturdenkmal.
  • Alter: Sie wurde vermutlich nach dem 30jährigen Krieg als Friedensbaum gepflanzt
  • Standort: Auf dem Marktplatz; Ortsgemeinde Berschweiler
  • Eigentümerin: Ortsgemeinde Berschweiler 

Der Klausfelsen (Nr. 11) an der Nahe

  • Der etwa 0,05 ha große Melaphyrfelsen mit Eichen- und Buchenkrüppelwuchs ist seit 1939 Naturdenkmal.
  • Standort: An der Nahe zwischen Frauenberg und Hammerstein; Ortsgemeinde Frauenberg
  • Eigentümer: Land Rheinland-Pfalz
Verbandsgemeinde Birkenfeld 

Eiche (Nr.43) in Birkenfeld

  • Die schöne, schlanke, 20m hohe Eiche ist im Jahre 1958 zum Naturdenkmal geworden.
  • Alter:ca. 440 Jahre
  • Standort: Kloppweg am Waldeingang aus Richtung Birkenfeld; Stadt Birkenfeld
  • Eigentümer: Land Rheinland-Pfalz

Lindenallee (Nr. 144) in Birkenfeld

  • Die Linden wurden 1980 zum Naturdenkmal erklärt.
    Sie sollen als natürliche Bestandteile der Landschaft wegen ihrer Schönheit und wegen eines ausgewogenen Stadt- und Landschaftsbildes erhalten bleiben.
  • Standort: Von der Buchhandlung Thiel bis zur katholischen Kirche; Stadt Birkenfeld
  • Eigentümerin: Stadt Birkenfeld

Eiche (Nr. 35) in Dambach

  • Naturdenkmal ist diese Eiche seit 1956.
  • Alter: ca.420 Jahre
  • Standort: An der Traun zwischen Ellweiler und Brandmühle; Ortsgemeinde Dambach
  • Eigentümer: Land Rheinland-Pfalz

Die Kreuzeichen (Nr. 23) in Gollenberg

  • Die drei Eichen wurden 1954 unter Schutz gestellt.
  • Alter: ca. 145 Jahre
  • Standort: Am Verbindungsweg Gollenberg – Birkenfeld, 200 m südlich der Ortsgemeinde Gollenberg
  • Eigentümerin: Ortsgemeinde Gollenberg

Die Friedenseiche (Nr. 25) in Hattgenstein

  • Die Eiche wurde nach dem deutsch- französischen Krieg gepflanzt und 1954 zum Naturdenkmal.
  • Alter: 1871 gepflanzt
  • Standort: Bei der Keppertheck; Ortsgemeinde Hattgenstein
  • EigentümerIn: Ortsgemeinde Hattgenstein

Zwei Linden (Nr. 67) in Heiligenbösch

  • Die beiden 22 m hohen Baume wurden 1958 zum Naturdenkmal.
  • Alter: ca. 370 Jahre
  • Standort: An der Heiligenböscher Kirche und am Friedhof, westlich und östlich der Kirche; Ortsgemeinde Leisel
  • Eigentümerin: Kirchengemeinde Leisel

Bergulme (Nr. 153) in Heiligenbösch

  • Dieser Baum wurde 1985 in die Liste der Naturdenkmale aufgenommen.
    Er ist das größte Exemplar seiner Art im Landkreis Birkenfeld mit einer breit ausladenden Krone von 26 m Durchmesser.
  • Alter: ca. 170 Jahre
  • Standort: Friedhof Heiligenbösch; Ortsgemeinde Leisel 
  • Eigentümerin: Ortsgemeinde Leisel

Zwei Linden (Nr. 36) in Oberbrombach

  • Diese zwei Linden mit tiefgehender Belastung wurden 1956 unter Schutz gestellt.
  • Alter: ca. 145 Jahre
  • Standort: Vor der ehemaligen Schule; Ortsgemeinde Oberbrombach
  • Eigentümerin: Ortsgemeinde Oberbrombach

Zwei Linden

Die Zigeunereiche (Nr.92) in Oberhambach

  • Die Eiche, um die herum Zigeuner früher ihren Lagerplatz hatten, wurde 1965 auf die Liste der Naturdenkmale aufgenommen.
  • Alter: ca. 520 Jahre
  • Standort: Östlich der B 269 am Gasthaus Ruppenthal; Ortsgemeinde Oberhambach
  • Eigentümerin: Ortsgemeinde Oberhambach

Die Pautersch-Eich (Nr. 33) in Rinzenberg

  • Dieser Baum wurde 1954 zum Naturdenkmal. Zur Namensgebung führte die Gewannenbezeichnung "Auf Pautersch"
  • Alter: ca. 520 Jahre alt
  • Standort: Am Schnittpunkt des Weges Rinzenberg – Oberhambach mit der B 269; Ortsgemeinde Rinzenberg
  • Eigentümer: Land Rheinland-Pfalz 

Linde (Nr. 37) in Rötsweiler

  • 1956 ist diese Linde in die Liste der Naturdenkmale aufgenommen worden.
  • Alter: ca. 195 Jahre alt
  • Standort: an der Straße Oberbrombach – Rötsweiler-Nockenthal, gegenüber dem Friedhof; Ortsgemeinde Rötsweiler-Nockenthal
  • Eigentümerin: Ortsgemeinde Rötsweiler-Nockenthal

Die Eiche unterm Weissenstein (Nr. 72) in der Gemarkung Schwollen

  • Die 25 m hohe Eiche wurde 1958 zum Naturdenkmal.
  • Alter: ca. 520 Jahre alt
  • Standort: etwa 40 m nordwestlich des Grenzsteines Nr. 100; Ortsgemeinde Schwollen
  • Eigentümer: Land Rheinland-Pfalz in der Gemarkung Schwollen
Verbandsgemeinde Herrstein 

Der Ringkopf (Nr. 108)

  • Dieses Naturdenkmal ist seit 1938 eingetragen.
    Es handelt sich um einen Steinwall in dessen Innenfläche alte Buchen und Wilddisteln wachsen. Die Steine sind Überreste einer sogenannten Gallischen Mauer, bei der die Steine in Holzgerüste verpackt waren, die im Laufe der Jahrhunderte vermoderten, so dass die Steine abrutschten. Der Ringkopf ist vom Idartale aus als hervorragende Felskuppe weithin sichtbar.
  • Standort:Ortsgemeinde Allenbach
  • Eigentümer: Land Rheinland-Pfalz

Das Alte Schloß (Nr. 107) in Langweiler

  • Die 0,5 ha Trümmergestein wurden 1938 zum Naturdenkmal.
    Die Anlagen des alten Schlosses stammen wahrscheinlich aus dem frühen Mittelalter. Es ist anzunehmen, dass es sich bei dem alten Schloss um eine Warthe handelt, von der aus man eine alte Straße beobachten konnte, die von Morbach kam und sich vom Etzelbach aus über Idarwald fortsetzte.
  • Standort: unmittelbar nördlich des Ortes Langweiler; Ortsgemeinde Bruchweiler
  • Eigentümer: Land Rheinland-Pfalz

Linde (Nr. 61) in Herrstein

  • Die großblättrige Sommerlinde ist seit 1958 auf der Liste der Naturdenkmale.
    Nach dem Zusammenbruch eines sehr alten Nussbaumes vor dem Eingang zur Kirche ist die Linde der einzige größere Baum auf dem "Herrenstein"
  • Alter: ca. 10 - 120 Jahre
  • Standort: neben der Kirche; Ortsgemeinde Herrstein
  • Eigentümerin: Kirchengemeinde Herrstein

Sechs Linden (Nr. 87) in Hintertiefenbach

  • Die am Friedhofseingang und an der Leichenhalle stehenden Linden sind nicht nur wegen ihrer dekorativen Wirkung wegen seit 1965 geschützt, sie dienen auch als Schattenbäume.
  • Alter: ca. 80 – 170 Jahre
  • Standort: Ost- und Westseite des Friedhofs; Ortsgemeinde Hintertiefenbach
  • Eigentümerin: Ortsgemeinde Hintertiefenbach

Zwei Mammutbäume (Nr. 71) in Mörschied

  • Als Naturdenkmal eingetragen wurden diese 25 m hohen Bäume im Jahre 1958.
  • Alter: ca.120 Jahre
  • Standort: Auf dem Friedhof; Ortsgemeinde Mörschied
  • Eigentümerin: Ortsgemeinde Mörschied

Eiche (Nr. 152) in Veitsrodt

  • Die Eiche mit einen Kronendurchmesser von 24 m ist seit 1983 Naturdenkmal.
  • Standort: in der Nähe der Ziegelhütte; Ortsgemeinde Veitsrodt
  • Eigentümerin: Ortsgemeinde Veitsrodt
Verbandsgemeinde Rhaunen 

Eiche(Nr. 127) in Bollenbach

  • Diese Eiche, Mittelpunkt einer Buschgruppe in der freien Flur, steht seit 1968 unter Schutz.
  • Alter: ca. 370 Jahre
  • Standort: 1100 m südöstlich der Ortsgemeinde Bollenbach
  • Eigentümerin: Ortsgemeinde Bollenbach

Wacholdergebiet (Nr. 133) bei Krummenau

  • Wacholderheiden (oder Kalk-Magerweiden) sind vorwiegend ehemalige Schafweiden auf trockenen, kalkhaltigen Standorten. Die Entstehung von Wacholderheiden hat eine extensive Beweidung mit Schafen zur Ursache. Die Tiere fressen das Gras, entziehen dem Boden also permanent Nährstoffe. Die Nährstoffe werden dem Boden aber nicht zurückgeführt, denn die Exkremente werden in Stall und Pferch abgelegt. So entsteht ein (nährstoffarmer) Magerrasen. Den Wacholder verschmähen Schafe, der außerdem unempfindlich gegen Weideverbiss ist. So entstanden eben Wacholderheiden, die zu den artenreichsten Biotopen unsere Kulturlandschaft zählen. Durch eine drastische Aufforstung unter der preußischen Regierung kam es zu einem raschen Rückgang der Heideflächen. Weitere wesentliche Ursache für den Verlust an Heideflächen sind die Verwendung von künstlichen Düngemitteln, der Rückgang der Schafhaltung usw. Mittlerweile sind viele der auf der Heide vorkommenden Pflanzenarten als gefährdet eingestuft. Und so sind Wacholderheiden generell durch § 24 (2) 6. namentlich unter Schutz gestellt.
    Das Wacholdergebiet bei Krummenau wurde im Jahre 1939 unter Schutz gestellt.
  • Standort: südöstlich der Ortsgemeinde Krummenau
  • Eigentümerin: Ortsgemeinde Krummenau

Heidelandschaft (Nr. 125) bei Rhaunen

  • Der sehr schöne, 0,5 ha große Wacholderbestand wurde 1968 als Naturdenkmal eingetragen.
  • Standort: am alten Sportplatz, 1 km nördlich der Ortsgemeinde Rhaunen
  • Eigentümerin: Ortsgemeinde Rhaunen

Lindengruppe (Nr. 120) bei Stipshausen

  • Diese schöne Baumgruppe, bestehend aus 8 Linden, steht seit 1961 unter Schutz.
  • Alter: ca. 120 Jahre
  • Standort: Am Ortseingang der Ortsgemeinde Stipshausen aus Richtung Schauren
  • Eigentümerin: Ortsgemeinde Stipshausen