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 Wirtschaft aktuell

 Einsparpotenziale und Fördermöglichkeiten

Energieeffizienz, Energieeinsparung und der Einsatz regenerativer Energien sind zu zentralen Themen herangewachsen. Bei kleinen und mittleren Unternehmen machen die Ausgaben für Strom und Wärme oft drei bis zehn Prozent der Betriebskosten aus. In diesem Bereich zu sparen bringt nicht nur Kosten-, sondern auch Wettbewerbsvorteile – ohne Mehraufwand im Tagesgeschäft.

Im Rahmen einer geförderten Energieeffizienzberatung zeigen Experten Ihrer Wahl Einsparpotenziale in Ihrem Unternehmen auf. Hierzu gibt es vielfältige Beratungs- und Förderangebote, die dabei helfen, Unternehmen fit für die Zukunft zu machen. Das rheinland-pfälzische Ministerium für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz hat jetzt eine Broschüre herausgegeben, die wichtige Informationen und hierzu enthält und überzeugende Beispiele für Energieeffizienzmaßnahmen vorstellt, die sich in jeder Hinsicht lohnen.

„Die Beratung hat uns viele neue Möglichkeiten aufgezeigt, wie wir die Energieeffizienz im Unternehmen verbessern und damit Kosten sparen können“, zeigt sich Dr. Frank Osenbrück, Geschäftsführer der Willi Strumm GmbH, von dem Nutzen der Beratung überzeugt. Am Beispiel dieses Unternehmens aus dem Landkreis Birkenfeld und anderer Firmen informiert die Broschüre darüber, wie hoch das Einsparpotenzial mit den empfohlenen Energieeffizienzmaßnahmen sein kann.

Die Broschüre „Energieeffizienz in kleinen und mittleren Unternehmen“ kann beim Leiter der Stabsstelle Wirtschaftsförderung / Tourismus, Michael Dietz, telefonisch unter 06782/15160 oder per E-Mail unter m.dietz@landkreis-birkenfeld.de angefordert werden.

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Werden Sie „Unternehmer 2010“

 

Die Regionalinitiative Rhein-Nahe-Hunsrück zeichnet auch in diesem Jahr wieder unternehmerisches, soziales und kulturelles Engagement aus. Be­werben können sich Unternehmer, die in der Region Rhein-Nahe-Hunsrück ansässig sind und mindestens zehn fest angestellte Mitarbeiter beschäfti­gen. Da die Persönlichkeit im Vordergrund steht, sollte sie das Unterneh­men eigenverantwortlich führen, Verantwortung für die unternehmeri­schen Entscheidungen tragen und einen Jahresumsatz von mindestens 500.000 Euro erwirtschaften. Die Bewerbungsfrist endet am 17. September 2010.

 

Der Preis wird im Rahmen des Wirtschaftstages am 12. November in Stromberg verliehen und ist mit 5.000 Euro dotiert. Neben dem Geldpreis erhält der Preisträger die von der Idar-Obersteiner Künstlerin Tanja Emert gestaltete Preisskulptur.

 

Weitere Einzelheiten und den Bewerbungs-Fragebogen finden Sie hier.

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      Förderung von Innovationsassistentinnen und -assistenten

 

Das Wirtschaftsministerium unterstützt seit einigen Jahren den Wissenstransfer in mittelständischen Unternehmen mit der Förderung von Hochschulabsolven­ten als Innovationsassistenten. Damit wurde insbesondere in Klein- und Kleinstbetrieben ein Innovationsschub ausgelöst. In innovativen Projekten der kosten– und personalsintensiven betrieblichen Forschung und Entwicklung sorgten die geförderten neuen Mitarbeiter mit technisch-naturwissenschaftli­cher Ausbildung dafür, dass neueste wissenschaftliche Erkenntnisse schnell in neue Produkte, Verfahren und Dienstleistungen umgesetzt und nachhaltig die Wettbewerbsfähigkeit gestärkt wurde.

 

Das erfolgreiche Förderprogramm wurde nunmehr aktuellen Entwicklungen und Erfahrungen aus der Förderpraxis angepasst und auf die betriebliche Entwick­lung weiter konzentriert, Anreize für eine Kooperation mit Forschungseinrich­tungen geschaffen sowie der Aufwand der Zuwendungsempfänger weiter redu­ziert.

 

Wesentliche Vorteile der neuen Förderrichtlinien sind:

  • Stärkung des Wissenschaftstransfers durch gesondert geförderte Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Einrichtungen
  • einheitlicher Grundfördersatz, verknüpft mit Zuschlägen mit Anreizcharakter,
  • verbesserte durchschnittliche Förderkonditionen in Verbindung mit dem Zuschlagssystem,
  • weiter entwickelter Beitrag zur Begegnung des Fachkräftemangels und zur Fachkräftebindung bei kleinen und mittleren Unternehmen.

Weitere Informationen finden Sie in dem Merkblatt, in der Verwaltungsvor­schrift (pdf-Dateien) und im Antragsformular sowie auf der Internetseite des Wirtschaftsministeriums: http://www.mwvlw.rlp.de/ unter Wirtschaft - Innovation - Innovationsassistent.

 

Als Ansprechpartner steht Ihnen der Leiter der Stabsstelle Wirtschaftsförde­rung/Tourismus, Michael Dietz, Telefon: 06782/15160, E-Mail: m.dietz@landkreis-birkenfeld.de zur Verfügung.

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Dienstleistungen exportieren

Mit der europaweiten Einrichtung der neuen Institution - Einheitlicher Ansprechpartner (EAP) - finden Dienstleistungserbringer eine zentrale Anlaufstelle vor.

Unternehmen, die ihre Dienstleistungen in anderen EU-Ländern anbieten möchten, erreichen damit in jedem Mitgliedstaat ihren einheitlichen Ansprechpartner, der den Weg auf dem Markt dieses Landes ebnen soll. Der Ansprechpartner begleitet die Interessenten durch die behördlichen Instanzen, informiert über die Formalitäten, die nötig sind, um dort aktiv zu werden und nimmt einen Teil dieser Formalitäten ab. So werden auch rechtliche Hemmnisse, die es Unternehmen bisher erschweren, außerhalb ihres Heimatlandes eine Tätigkeit in der EU aufzunehmen, abgebaut.

Das rheinland-pfälzische Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau hat jetzt eine Broschüre herausgegeben, die über die Pflichten der „Einheitlichen Ansprechpartner" informiert. Auch die Kontaktdaten zu dieser neuen Einrichtung in den anderen EU-Mitgliedstaaten finden Sie in der Broschüre. Außerdem gibt es entsprechende Hinweise zu Informationsangeboten des Bundes.

Broschüre: "Diensleistungen exportieren" 

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Märkte erkennen und nutzen

„Gute Chancen für energieeffizientes Bauern in Europa" standen im Mittelpunkt des „4. Forums Außenwirtschaft für das Handwerk", das die Handwerkskammern Rheinland-Pfalz gemeinsam mit dem Wirtschaftsministerium veranstaltete. „Deutsche Handwerksunternehmen müssen den grenzüberschreitenden Mark nicht scheuen.," erklärte Hans-Georg Schneider, Leiter der Abteilung Wirtschaftsförderung, Europa, Außenwirtschaft und Tourismus. Da das Ausbildungsniveau im Ausland nicht an das in Deutschland heranreiche, fänden deutsche Arbeit und deutsche Produkte im Ausland ihre Märkte - selbst bei höheren Kosten. Information und individuelle Beratung seien jedoch Voraussetzungen für den erfolgreichen Export von Handwerksdienstleistungen und Produkten.

Der Zukunftsmarkt des energieeffizienten Bauens liege vor unserer Tür und warte darauf, mit deutschem Know-how und Qualitätsleistungen bearbeitet zu werden, betonte Karl Josef Wirges, Präsident der Handwerkskammer Rheinhessen und Sprecher der Arbeitsgemeinschaft der Handwerkskammer Rheinland-Pfalz. Dies bestätigte auch Professor Dr. Peter Heck, geschäftsführender Direktor des Instituts für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS) und Projektleiter des Kompetenzwerkes Umwelttechnik am Umweltcampus der FH Trier in Neubrücke. Er prognostizierte dem Leitmarkt der Energieeffizienz ein sich verdoppelndes Marktvolumen bis 2020. Speziell Handwerksbetrieben, die ihre Leistungen im Bereich des energieeffizienten Bauens anbieten, könnten sich so hervorragende Absatzchancen im europäischen Ausland eröffnen. Wichtig sei es jedoch, attraktive Märkte früh zu erkennen und sich gut darauf vorzubereiten.

Eine gute und langfristige Vorbereitung des Auslandsengagements entscheide fast immer über den Erfolg. Darin waren sich auch alle Teilnehmer der Podiumsdiskussion zum Thema „Auslandsgeschäfte - warum?" einig. Vertreter erfahrener rheinland-pfälzischer Handwerksbetriebe berichteten praxisnah über ihre Motivationen, Strategien und Erfahrungen bei Auslandsgeschäften.

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                                                      Breitbandversorgung 

Studie "Erfolgreiche kommunale/regionale Projekte zur Überwindung von Breitbandversorgungslücken" - eine Untersuchung des Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie als PDF-Datei (Landkreis Birkenfeld auf Seite 22) oder direkt auf der Seite des Ministeriums "Zukunft Breitband".

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