Schuluntersuchungen

Schuleingangsuntersuchungen

Gemäß § 2 und § 54 der Schulordnung für öffentliche Grundschulen in Rheinland-Pfalz und entsprechend dem Schulgesetz ist die ärztliche Schuleingangsuntersuchung die einzige vom Gesetzgeber vorgeschriebene Pflichtuntersuchung aller Kinder eines Schuljahrganges. Bei der Einschulungsuntersuchung wird der Entwicklungsstand des Kindes festgestellt und eine Aussage zur Schulfähigkeit des Kindes aus schulärztlicher Sicht getroffen. So werden mögliche gesundheitliche Einschränkungen der Schulfähigkeit oder auch ein besonderer Förderbedarf erkannt.

Die Durchführung der Schuleingangsuntersuchung ist Aufgabe des schul- und jugendärztlichen Dienstes der Gesundheitsämter. Die Schuleingangsuntersuchung ersetzt nicht die Durchführung der Früherkennungsuntersuchung U9 beim Kinder-/Hausarzt.

Die ärztliche Schuleingangsuntersuchung ist heute als ein Screening-Verfahren zu verstehen. Sie umfasst folgende Bausteine:

  • Überprüfung des Impfstatus und Impfberatung (aufgrund der STIKO-Empfehlung des Robert-Koch-Instituts in Berlin) nach Einsichtnahme des mitgebrachten Impfbuches.
  • Anamneseerhebung anhand des Elternfragebogens.
  • Berücksichtigung der bisherigen kindlichen Gesundheitsvorsorge nach Einsicht des Vorsorgeheftes ( U1-U9 ).
  • Seh- und Hörtest
  • Fähigkeitsprüfung: Grobmotorik, Feinmotorik, visuelle Wahrnehmung, auditive Wahrnehmung, Kognition, Sprache
  • körperliche Entwicklung: Körpergröße, Körpergewicht, körperliche Untersuchung
  • emotionale/soziale Entwicklung: Verhaltensbeobachtung

Die Schuleingangsuntersuchungen finden von September bis Mai statt. Die Untersuchungen werden in der Regel in den Kindertagesstätten durchgeführt. Die Eltern werden vom Gesundheitsamt entsprechend informiert, erhalten eine Einladung zur Schuleingangsuntersuchung sowie den Elternfragebogen. Kann der Termin nicht wahrgenommen werden, nehmen Sie bitte umgehend Kontakt mit uns auf.

Bringen Sie zu den Terminen bitte das Impfbuch, das Vorsorgeheft des Kindes sowie den ausgefüllten Elternfragebogen mit.

Einschulungen/Umschulungen in Förderschulen

Nach Auftrag durch die Förderschule untersucht der schulärztliche Dienst Kinder mit Behinderungen und gibt eine Stellungnahme zur Ein- bzw. Umschulung an die beauftragende Förderschule ab. Es erfolgt eine schriftliche Einladung an die Eltern bzw. Erziehungsberechtigten.









zuständiges Amt:

Gesundheitsamt - Abt. 5 -
Straße:
Mainzer Straße 157-159
PLZ/Ort:
55743 Idar-Oberstein






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