Stromspardetektive ausgebildet

Veröffentlicht am: 02.01.2017

Stromspardetektive Idarbachtalschule 2016

Eine der  Klassen während der Projekttage der Energieagentur.

Wie viel Strom verbrauchen eigentlich Geräte, die wir jeden Tag benutzen? Gibt es darunter sognannte Stromfresser? Dieser Frage gingen die Schülerinnen und Schüler der 7. und 8. Klassen der Förderschule Nahetal auf den Grund. An zwei Tagen hatten die Schülerinnen und Schüler Zeit zu messen und die aufgespürten Verbräuche zu vergleichen, um dann die jährlichen Stromkosten für diese Stand-by-Stromfresser zu ermitteln. Ein Fernseher verbraucht circa 10 Watt, obwohl er ausgeschaltet ist. „Wenn wir ihn nicht vom Stromnetz trennen würden, würde das etwa 20 Euro im Jahr kosten“, erläuterte Marc Wartenphul von der Energieagentur Rheinland-Pfalz. Begleitet wurden die Projekttage neben Wartenphul vom Klimaschutzmanager der Kreisverwaltung Birkenfeld, Sebastian Retzler. Dieser hält die Kampagne der Energieagentur für sinnvoll, um einen bewussten Umgang mit Strom zu erlernen. Schade findet er, dass die Energieagentur die Kampagne in Zukunft nicht weiterführen wird. Gerne hätte er mehr Schüler zu „Stromspardetektiven“  über die Energieagentur ausbilden lassen.  Mit Strommessgeräten machten sich die Schülerinnen und Schüler detektivisch auf die Suche, um beispielsweise dem Stand-by-Verbrauch verschiedener Elektrogeräte nachzuspüren und Stromverschwender zu enttarnen. Zusätzlich konnten sich die Schüler nützliches Wissen rund um die Thematik erarbeiten. Richtig aktiv konnte man dabei agieren, um mithilfe eines umgebauten Heimtrainers (Ergometer) und der eigenen Muskelkraft Strom zum Betrieb verschiedener Leuchtmittel zu erzeugen. Hierbei waren dann deutlich die Unterschiede bezüglich des Verbrauchs der Leuchtmittel zu erkennen. Die Klassen erarbeiteten während der Unterrichtseinheiten unter Leitung der Energieagentur weitere Möglichkeiten, Energie einzusparen. Abschließend erhielt jeder „Stromdetektiv“ eine Urkunde der Energieagentur.