Abkochgebot im Kreis Birkenfeld: Wieder Keime im Trinkwasser

Veröffentlicht am: 24.11.2016

Für 37 Gemeinden im Kreis warnt der Wasserzweckverband Birkenfeld wieder vor E-Coli-Keimen im Trinkwasser. Deshalb gilt auf Empfehlung des Gesundheitsamts des Landkreises bis auf Weiteres in den betroffenen Ortschaften ein Abkochgebot.

In der Verbandsgemeinde Baumholder müssen die Bewohner von 12 der 14 Gemeinden das Wasser abkochen: Baumholder, Berglangenbach, Berschweiler, Eckersweiler, Fohren-Linden, Hahnweiler, Heimbach, Leitzweiler, Mettweiler, Rohrbach, Rückweiler und Ruschberg.

In der Verbandsgemeinde Birkenfeld müssen die Bewohner folgender 26 Orte das Trinkwasser abkochen: Abentheuer, Achtelsbach, Birkenfeld (nur Stadtteil Burg Birkenfeld), Brücken, Buhlenberg, Dambach, Dienstweiler, Elchweiler, Ellweiler, Gimbweiler, Gollenberg, Hattgenstein, Hoppstädten-Weiersbach inklusive Neubrücke und Umwelt-Campus, Meckenbach, Niederhambach, Nohen, Oberhambach, Rimsberg, Rinzenberg, Rötsweiler-Nockenthal, Schmißberg, Schwollen, Siesbach und Wilzenberg-Hußweiler.

In der Verbandsgemeinde Herrstein gilt das Abkochgebot für 8 Gemeinden: Bruchweiler, Hettenrodt, Kempfeld, Kirschweiler, Langweiler, Mackenrodt, Sensweiler und Wirschweiler.

In der Verbandsgemeinde Rhaunen müssen die Bewohner von 3 Gemeinden das Wasser abkochen: Asbach, Hellertshausen und Schauren.

Keimbelastetes Trinkwasser kann unter Umständen die Gesundheit beeinträchtigen und zu einer Magen- und Darmerkrankung führen. Lässt man das Wasser jedoch mindestens 5 Minuten lang sprudelnd kochen, werden die betreffenden Keime effektiv abgetötet. Aus diesem Grund gilt für Wasser, das für nachfolgend aufgeführten Zwecke benutzt wird, ab sofort auf Weiteres ein Abkochgebot

  • zum Trinken, sowie zur Zubereitung von Getränken (Saftschorlen, Kaffee, Tee etc.)
  • zur Zubereitung von Nahrung, insbesondere für Säuglinge, Kleinkinder und Kranke
  • zum Abwaschen von Salat, Gemüse und Obst
  • zum Spülen von Gefäßen und Geräten, in denen Lebensmittel zubereitet oder aufbewahrt werden
  • zum Zähneputzen und zur Mundpflege
  • für medizinische Zwecke (Reinigung von Wunden, Nasenspülen, etc.)
  • zum Herstellen von Eiswürfeln zur Kühlung von Getränken

Für Wasser zu Reinigungszwecken, Trinkwasser für Haustiere und Vieh sowie für die Toilettenspülung ist kein Abkochen nötig. Ebenso wenig muss das Wasser für die Körperpflege (Waschen, Duschen, Baden) abgekocht werden – sofern darauf geachtet wird, dass das Wasser nicht getrunken wird und nicht auf offene Wunden gelangt.

Bitte informieren Sie auch Ihre Mitbewohner und Nachbarn über diese Maßnahme. 
Die Verbandsgemeindewerke werden umgehend informieren, wenn das Wasser wieder uneingeschränkt genutzt werden kann.

Aus Sicherheitsgründen wird das Trinkwasser stärker gechlort. Dies kann zu Geschmacksveränderungen führen. 

Zur Beratung stehen Ihnen beim Gesundheitsamt des Landkreises zur Verfügung:

Frau Jungbluth-Becker 06781/2008-26 und

Herr Sprengel 06781/2008-24