Von der Dachlatte bis zum fertigen Haus -

Veröffentlicht am: 21.02.2008

Landrat Redmer und Bürgermeister Dreier informierten sich bei Herber Holzbau

„Wir wollen den einheimischen Unternehmen helfen. Das geht allerdings nur, wenn wir entsprechende Informationen haben", erklärte Landrat Axel Redmer beim gemeinsamen Besuch mit Bürgermeister Manfred Dreier der Firma Zimmerei und Fertighausbau Herber in Hattgenstein. Wer das Gefühl habe, dass es Wettbewerbsverzerrungen gibt, solle dies sofort der Wirtschaftsförderung der Kreisverwaltung mitteilen, bot der Kreischef die Unterstützung der Verwaltung an.

„Der Holzrahmenbau ist heute unser Hauptstandbein", beschrieb Gerhard Herber, der gemeinsam mit seinem Sohn Mario das Unternehmen führt, das Hauptbetätigungsfeld. 1979 habe er sich an der L 175 zwischen Hattgenstein und Schwollen selbständig gemacht. Sohn Mario trat 1994 in den Betrieb ein. Bisher bildete „Herber Holzbau" 13 Azubis zu Zimmergesellen aus und bietet derzeit für sieben Mitarbeiter einen Arbeitsplatz.

Nahe bei der Werkhalle liegen auch die beiden Wohnhäuser der Firmeninhaber. Sie dienen gleichzeitig als Musterhäuser. Dabei wurden insbesondere ökologische und baubiologische Aspekte berücksichtigt. Das erste Haus ist in traditioneller Hunsrücker Fachwerk-Lehmbauweise errichtet, das zweite als Passivhaus in Holzrahmenbauweise. „Das Leistungsprofil reicht von Zimmer- und Holzbauarbeiten jeglicher Art bis hin zu kompletten Häusern nach allerneuesten Kriterien des Wärme- und Umweltschutzes sowie der Baubiologie", erklärte Mario Herber. „Zu uns darf man auch mit kleinen Wünschen kommen - von der Dachlatte oder dem Brett bis hin zum Dachstuhl oder dem bezugsfertigen Wohnhaus bieten wir alles." Die Zufriedenheit der Kunden und die daraus resultierende Mund-zu-Mund-Propaganda sei hierfür die beste Werbung.
Herber Hattgenstein
Das Leistungsprofil von Herber Holzbau stellten die Inhaber Gerhard (rechts) und Mario Herber (links) Landrat Axel Redmer (3.v.li.), Bürgermeister Manfred Dreier (2.v.re.), Wirtschaftsförderer Michael Dietz (3.v.re.) und Büroleiter Bernd Fischer vor.